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23.11.2009
Keine Preiserhöhungen trotz "Goldrausch"

* vorerst keine Preissteigerungen bei Uhren und Schmuck
* Inzahlungnahme von Altgold attraktiver denn je

Der hohe Goldpreis hat vorerst keine Auswirkungen auf die Verbraucherpreise von Uhren und Schmuck. Dies teilte der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ) in Köln vor dem Hintergrund neuer Rekordwerte am Goldmarkt mit. „Im Weihnachtsgeschäft wird es keine Preiserhöhungen geben. Es ist jedoch unausweichlich, dass sich langfristig steigende Materialpreise auch auf die Verkaufspreise von Uhren und Schmuck auswirken“, so Karl-Eugen Friedrich, Präsident des BVJ. „Im Moment fängt der Handel die Ralley am Goldmarkt auf und sichert damit die aktuellen Preise zum Vorteil der Kunden. Die Lieferanten signalisieren aber schon jetzt für das kommende Jahr Preiserhöhungen, um den steigenden Preisen von Gold, Platin und Silber gerecht zu werden. Ist dies der Fall, muss auch der Handel im nächsten Jahr seine Preise nach oben korrigieren.“

Mit der Hausse am Goldmarkt nimmt auch das Interesse der Deutschen an der Inzahlungnahme von Altgold und alten Schmuckstücken sprunghaft zu. Die Juweliere verzeichnen vor allem in den letzten Wochen einen spürbaren Anstieg der Kundenanfragen. Friedrich: „Bei den aktuellen Kursen lohnt es sich, die Schmuck-Schatulle auf nicht mehr getragenen Goldschmuck zu prüfen. Wer zu Weihnachten den Kauf von Schmuck oder auch einer neuen Uhr plant, kann so die Anschaffungskosten deutlich mindern. Die meisten Juweliere bieten ihren Kunden die Inzahlungnahme von Altgold zu den aktuell attraktiven Kursen an.“ Der Verband mahnt in diesem Zusammenhang jedoch zur gesunden Skepsis und rät beim Verkauf von Edelmetallen bei reisenden Händlern oder mobilen Goldankaufsstellen zur Vorsicht. Friedrich: „Goldkauf und -verkauf sind Vertrauenssache. Kunden sollten sich im Zweifel vom Juwelier oder Schmuck-Fachgeschäft ihres Vertrauens beraten lassen.“

Nach Aussage des BVJ wächst mit dem Goldpreis auch das Wertempfinden der Verbraucher für die Produkte der Branche. Der Verband geht davon aus, dass der Vorjahresumsatz mit Uhren und Schmuck in Höhe von 4,6 Mrd. Euro bei einem normalen Verlauf des Saisongeschäftes in 2009 mindestens wieder erreicht werden kann.

Diese Pressemitteilung finden Sie hier als pdf-Datei .

Weitere Logos und Bildmaterial finden Sie hier.

Der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ) ist die berufspolitische und fachliche Interessenvertretung des Fachhandels der Branche in Deutschland. Der Verband vertritt die Interessen von über 9.000 Einzelhandelsunternehmen. Der BVJ gehört zum Fachbereich Technik der Einzelhandelsorganisation und ist dem Handelsverband Deutschland - HDE angeschlossen.

Weitere Informationen bei:

Bundesverband der Juweliere,
Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ)
Joachim Dünkelmann (Geschäftsführer)  Tel. 02 21 / 2 71 66 - 0

E-Mail:  bvj@einzelhandel.de
Internet:  www.bv-juweliere.de

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