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19.02.2010
Robuster Markt für Juweliere

Goldpreisentwicklung und Niedrigzinsen begünstigen das Geschäft der deutschen Juweliere. Der Fachhandel ist nach ersten Ergebnissen mit einer „schwarzen Null“ aus dem Krisenjahr 2009 herausgekommen. Dies stellte der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte (BVJ) anlässlich der inhorgenta europe in München fest. Die Sortimente entwickelten sich jedoch sehr uneinheitlich und mit starken regionalen Schwankungen. Schmuck wird auch zum Jahresauftakt 2010 tendenziell deutlich besser nachgefragt. Insgesamt wurde der Vorjahresumsatz in Höhe von 4,6 Milliarden Euro (zu Endverbraucherpreisen inklusive Mehrwertsteuer) laut BVJ-Prognose mindestens wieder erreicht.

„Gelbgold und zunehmend Weißgold stehen bei den Kunden hoch im Kurs, auch Platinschmuck mit Brillianten ist gefragt. Obwohl das Weihnachtsgeschäft die Erwartungen nicht ganz erfüllt hat, konnten die guten Schmuckumsätze die Rückgänge bei Uhren kompensieren“, stellt BVJ-Präsident Karl-Eugen Friedrich fest. „Es schlägt voll durch, wenn Unternehmen in der Krise ihre Werbe- und Marketingbudgets kürzen. Wenn die großen Uhrenmarken ihr Engagement bei überregionaler Werbung und individueller Verkaufsförderung verringern, spüren wir das in Form von sinkenden Umsätzen.“ Gleichzeitig beobachtet der Verband eine überdurchschnittliche Entwicklung bei Juwelieren, die in regionales Marketing und direkte Kundenansprache investieren.

Der im Jahresverlauf gestiegene Goldpreis wirkt sich laut BVJ weiter positiv auf das Wertempfinden der Verbraucher für die Produkte der Branche aus. Goldschmuck steht für Wertstabilität. Das derzeit niedrige Zinsniveau und geringes Vertrauen in die Kapitalmärkte schafft zudem eine höhere Ausgabebereitschaft für Luxusgüter. Friedrich: „Echte Werthaltigkeit ist gefragt. Edles Material und wertvolle Steine sind den Kunden derzeit wichtiger als zur Schau gestellter Marken-Luxus. Dazu gehört eine qualifizierte Beratung, ein erstklassiger Service und ein angenehmes Einkaufsambiente. Bei aller Ausgabebereitschaft muss das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen.“ Sowohl Schmuckkreationen über 1.000 Euro als auch Uhren im mittleren und gehobenen Segment entwickeln sich stabil. Bei Uhren ist jedoch ein Rückgang im Top-Segment zu beobachten. Zeitlose Modelle, hohe Qualität und handwerkliches Können liegen im Trend. Bei Schmuck wächst die Bedeutung individueller Stücke und Goldschmiedekreationen sowie der gehobenen Marken-Manufakturen.

Diese Pressemitteilung finden Sie hier als pdf-Datei .

Weitere Logos und Bildmaterial finden Sie hier.

Der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ) ist die berufspolitische und fachliche Interessenvertretung des Fachhandels der Branche in Deutschland. Der Verband vertritt die Interessen von über 9.000 Einzelhandelsunternehmen. Der BVJ gehört zum Fachbereich Technik der Einzelhandelsorganisation und ist dem Handelsverband Deutschland - HDE - Der Einzelhandel angeschlossen.

Weitere Informationen bei:

Bundesverband der Juweliere,
Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ)
Joachim Dünkelmann (Geschäftsführer)  Tel. 02 21 / 2 71 66 - 0

E-Mail:  bvj@einzelhandel.de
Internet:  www.bv-juweliere.de

Links
inhorgenta europe 19.-22.02.2010

BASELWORLD

Midora vom 5. bis 7. September 2009 in Leipzig

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